„Große Expressivität, virtuose Gestaltungskraft, bezaubernder Ton“ (ST 26.4.2016) zeichnen Franziska Hölschers hochgelobte Auftritte aus.

1999 machte Franziska Hölscher auf sich aufmerksam, als sie im Alter von 17 Jahren den 1. Preis beim internationalen Rundfunkwettbewerb in Prag erhielt. Zwei Jahre später debütierte sie an der Seite von Martha Argerich und konnte Publikum und Presse überzeugen. Inzwischen ist sie regelmäßiger Gast bei allen bedeutenden deutschen Musikfestivals und gehört zu den gefragtesten Geigerinnen der jüngeren Generation.

Ihre große Leidenschaft gilt der Kammermusik- so ist sie Kammermusikpartnerin von Andreas Ottensamer, Martha Argerich, Kit Armstrong, Martin Helmchen, Severin von Eckardstein, Nils Mönkemeyer, Marie-Elisabeth Hecker, Maximilian Hornung, Christian Poltéra und Julian Steckel. Eine enge künstlerische Zusammenarbeit verband sie mit dem Autor Roger Willemsen. Aktuell arbeitet sie mit den Schauspielerinnen Katja Riemann und Maria Schrader zusammen. Sie ist regelmäßig zu Gast bei der Bachwoche Ansbach, den Schwetzinger Festspielen, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Kissinger Sommer, der Schubertiade Schwarzenberg, dem Rheingau Musikfestival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, beim Heidelberger Frühling und konzertiert als Kammermusikerin und Solistin mit führenden Orchestern Deutschlands in der Kölner und Berliner Philharmonie, dem Konzerthaus Berlin, dem Gewandhaus Leipzig, der Stuttgarter Liederhalle, der Tonhalle Zürich, dem Concertgebouw Amsterdam, dem Palais des Beaux Arts Brüssel, im Musikverein Wien und im Rudolfinum Prag. Konzertreisen führen sie durch ganz Europa, Asien und in die USA.

Zukünftige Engagements führen Franziska Hölscher erstmals ins Festspielhaus Baden-Baden, das Beethovenhaus Bonn, das Concertgebouw Brügge, das Mozarteum Salzburg, zu den Movimentos Festwochen Wolfsburg und zum Festival Krzyzowa Music/ Polen. Sie wird in die Berliner Philharmonie und ins Konzerthaus Berlin zurückkehren und ist erneut zu Gast im De Doelen Rotterdam, im Concertgebouw Amsterdam und beim Schleswig-Holstein Musik Festival. Bei den Movimentos Festwochen Wolfsburg wird sie im Mai 2018 die Uraufführung eines Concertinos für Violine und Streichorchester (komponiert 1968) von Wolfgang Rihm spielen, begleitet vom Ensemble risonanze erranti unter Peter Tilling. Kammermusik- und Recitalpartner bei Konzerten in München, Dresden, Frankfurt, Salzburg, Paris und Bebersee sind Kit Armstrong, Lauma Skride, Severin von Eckardstein, Andreas Ottensamer, Harriet Krijgh und Katja Riemann.

Geboren in Heidelberg, begann Franziska Hölscher im Alter von 5 Jahren mit dem Violinspiel. Ihre Ausbildung erhielt sie bei Ulf Hoelscher und Thomas Brandis in Karlsruhe und Lübeck. 2013 schloss sie ihr Studium bei Nora Chastain in Berlin ab. Weitere Einflüsse erhält sie derzeit durch das Studium der Historischen Aufführungspraxis bei Reinhard Goebel in Salzburg.

Besonders wichtig ist ihr die Zusammenarbeit mit Kindern und Jugendlichen im Rahmen des von Lars Vogt initiierten Projekts „Rhapsody in School“.

Gemeinsam mit ihrem langjährigen Duopartner Severin von Eckardstein hat sie 2014 die künstlerische Leitung der Kammermusikreihe "Klangbrücken" im Konzerthaus Berlin übernommen.

Franziska Hölscher spielt eine moderne Geige des Pariser Geigenbauers Stephan von Baehr (2011).

 

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